Rosetta und Philae – Landung auf einem Kometen

Spannung pur. Am 12. November 2014 landete erstmal sanft eine irdische Sonde auf einem Kometen. Die Europäische Raumfahrtorganisation ESA gelang mit der Landung des kleinen Philae auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko eine grandiose Premiere in der Raumfahrtgeschichte.

Prof. McCaughrean zeigt am Model des Kometen 67P/ Churyumov-Gerasimenko wo Philae landen soll. Bild: Oliver Debus

Nach einer über 10 jährigen Reise und 2,5 Jahren im Tiefschlaf erreichte die Raumsonde Rosetta im August 2014 den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, kurz Tschuri. Mit an Bord der kleine Lander Philae, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR gebaut und gesteuert wurde. Am 12 November 2014 gelang, was bislang nicht versucht wurde und selbst die NASA für nicht möglich hielt, die sanfte Landung auf einem weitgehend unbekannten Himmelskörper.
Mit einem Themenabend am Mittwoch, den 17. Dezember 2014 befasst sich die AG Orion Bad Homburg an diese unglaubliche Mission.
Präsident Oliver Debus hat die Mission beobachtet und war zu den entscheidenden Höhepunkten der Mission in 2014 im europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt und fieberte mit den Ingenieuren, Weltraumforschern und Mitarbeitern der ESA mit.
In seinem Vortrag zeigt er Bilder aus dem ESOC, berichtet von Gesprächen mit den Forschern und erläutert den aktuellen Stand und die Zukunft der Rosetta-Mission.

Der Themenabend  „Rosetta und Philae – Landung auf einem Kometen“ findet am Mittwoch, dem 17. Dezember 2014, im Vereinshaus Dornholzhausen, Saalburgstraße 158, 61350 Bad Homburg/Dornholzhausen statt. Beginn 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Prof. Klim Churyumov (li), der mit Swetlana Gerasimenko 1969 den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko entdeckte, war zu Besuch im ESOC.
Bild. Joachim Labudde

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