Erste spektakuläre Aufnahme mit dem TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat

Nicht nur das neue James-Webb-Weltraumteleskop der Weltraumagenturen Nasa, ESA und CSA lieferte vergangene Woche erste Bilder aus den Tiefen des Weltalls – auch wir haben das erste „Deep Sky“-Astrofoto mit dem hochwertigen apochromatischen TEC 160 FL Refraktor geschossen.

Die Taunus Zeitung berichtete am 25. Juli 2022 in der Print-Ausgabe über die erste spektakuläre Aufnahme der Volkssternwarte Hochtaunus.

Feierliche Eröffnung der Volkssternwarte Hochtaunus

Von links nach rechts: Francisco Rodriguez Mainova AG, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Alfred Etzrodt, Bürgermeister Bad Homburg Dr. Oliver Jedynak, Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises Thorsten Schorr, Erster Vorsitzender der AG Orion Oliver Debus und dahinter der Vorsitzende des Kreistages Renzo Sechi, Oberbürgermeister und Schirmherr der Volkssternwarte Hochtaunus Alexander Hetjes, Sternwarten-Architekt Dietmar Schäfer vom Bad Homburger Architektenbüro Kreateam

Es ist vollbracht. Heute feierten wir im kleinen Kreis mit der Politik, den Sponsoren und Unterstützern die Eröffnung der neuen Volkssternwarte Hochtaunus. Vor der Feier wurde zuerst noch die Kuppel gereinigt und alles weitere vorbereitet.

Unser Erster Vorsitzender Oliver Debus leitete durch den Abend und hielt eine Multimediapräsentation über die AG Orion und der neuen Volkssternwarte. Es gab Grußworte von unserem Schirmherrn und Oberbürgermeister Alexander Hetjes, vom Ersten Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises Thorsten Schorr, vom Stadtverordnetenvorsteher Dr. Alfred Etzrodt, vom Ortsvorsteher Dornholzhausen Hans-Peter Grösgen, von Francisco Rodriguez aus der Mainova AG und von unserem Vereinsmitglied Peter Markworth der den Faltrefraktor gebaut hat.

Nach der Präsentation wurde zur Einweihung der Volkssternwarte feierlich das rote Band durchschnitten. Danach wurde die AllSky-Kuppel besichtigt und durch die Teleskope geschaut. Die Wolkenlücken gaben manchmal den faszinierenden Blick auf den Mond und weiteren Himmelsobjekten frei.

Die AG Orion, die Stadt Bad Homburg und der Hochtaunuskreis sind sehr stolz auf dieses tolle Projekt. Herzlichen Dank an alle Sponsoren, Spender und Unterstützer, welche die Volkssternwarte Hochtaunus möglich gemacht haben.

Die Taunus Zeitung berichtete am 13. Juni 2022 in der Print-Ausgabe über die gelungene Einweihungsfeier:

Das Usinger Anzeigenblatt berichtete ebenfalls über die Einweihungsfeier am 18. Juni 2022 in der Print- und ePaper-Ausgabe:

Link zu den ePaper-Ausgaben: https://epaper.usinger-anzeiger.de/epaper/wochenblatt/

Auch die Bad Homburger Woche berichtete am 23. Juni 2022 auf Seite 5 in der Print- und ePaper-Ausgabe und in den Taunus Nachrichten:

Link zur ePaper-Ausgabe (PDF, KW 25) der Bad Homburger Woche.

Link zu den Taunus-Nachrichten.

Bildergalerie:

Festakt zur Eröffnung der neuen Sternwarte

Am Freitag, den 10. Juni 2022, wird unsere neue Sternwarte in einem Festakt im kleinen Rahmen feierlich eröffnet. Die Feierstunde ist aus Kapazitätsgründen nur für geladene Gäste vorgesehen.

Uns liegen alle unsere Förderer und Unterstützer am Herzen und sind uns wichtig. Deshalb wird es in Kürze noch weitere Angebote geben, die neue Sternwarte zu besichtigen und für uns dann auch Gelegenheit, nochmals Danke zu sagen für die großartige Unterstützung, ohne die das Projekt nicht fertiggestellt werden konnte.

Unsere neue Sternwarte bei Nacht – Foto: Michael Feiler

„First Light“ – Erstes Sternenlicht durch die Teleskope der Volkssternwarte Hochtaunus

Nachdem gestern die Teleskope optimiert worden sind, war heute endlich der große Moment gekommen. Wir feierten das bei Hobbyastronomen so beliebte und obligatorische „First Light“. Das ist der Augenblick, wenn das erste Sternenlicht durch die Teleskope fällt. Einige Mitglieder hatten sich dafür extra Zeit genommen, um diesen besonderen Moment zu genießen. Nachdem sich bei Dämmerung die Wolken verzogen hatten, peilten wir zuerst den Stern Spica in der Jungfrau an. Dies war also das erste Sternenlicht, welches die Teleskope sahen. Das automatische Goto-System funktionierte hervorragend. Die Objekte konnten in der Datenbank ausgewählt werden und die Motoren der stabilen 10 Micron GM 3000 Montierung liefen los, um sich bei dem gesuchten Objekt zu positionieren. Jeder hatte einen spontanen Objektwunsch und so beobachteten wir noch folgende Himmelsobjekte parallel im „TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat“ und im „Acht-Zoll-Faltrefraktor mit Zeiss-Objektiv“: Den Doppelstern Mizar und Alkor, das senkrechte Galaxienpaar M81/M82, die Whirlpool-Galaxie M51, das Leo-Galaxien-Triplett, die Kugelsternhaufen M3, M13, M92, den Ringnebel M57 und das Vierfachsternsystem Double-Double (Epsilon Lyrae). Mit dem bloßen Auge und im Fernglas sahen wir zusätzlich die vorbeiziehende Internationale Raumstation (ISS). Alle Himmelsobjekte waren sehr beindruckend. Aber nicht nur die Beobachtungen waren schön, sondern auch die Stimmung bei gedämpftem astronomischen Rotlicht und die vielen netten Gespräche. Und so wird unser „First -Light“ an der Volkssternwarte Hochtaunus noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Taunus Zeitung berichtete am 01. Juni 2022 in der Print-Ausgabe über die Montage der Teleskope und über das „First Light“:

Bildergalerie:

Weitere Feinarbeiten an den Teleskopen

Heute optimierten Bernhard Strauch und Peter Markworth die Teleskope. Zuerst wurde der „Acht-Zoll-Faltrefraktor“ justiert. Dazu wurde der Okularauszug mit einem Kreuzlaser parallel zum Tubus auf die Mitte des ersten Umlenkspiegels gebracht. Dann wurden beide Umlenkspiegel mit einem Multi-Laserkollimator auf die optische Achse ausgerichtet. Zu guter Letzt wurde noch eine Durchrutschsicherung am „TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat“ angebracht.

Es ist vollbracht! – Beide Teleskope sind auf der Montierung

Wir haben es geschafft! Heute haben zahlreiche Vereinsmitglieder die beiden Teleskope auf die 10 Micron Montierung GM 3000 gebracht. Wie bereits berichtet hatten wir im Februar 2020 ein Acht-Zoll-Refraktor mit Zeiss-Objektiv aus der deutschen Teleskop-Schmiede ,Lichtenknecker Optics’ erworben. Das Fernrohr hatten wir aus dem Nachlass eines Odenwälder Grafen der Sternwarte Eulbach gekauft. Es wurde danach in liebevoller Arbeit von unserem Vereinsmitglied Peter Markworth mit zwei Umlenkspiegel zu einem sogenannten „Faltrefraktor“ umgebaut. Dieser Acht-Zoll-Faltrefraktor mit Zeiss-Objektiv wurde zuerst montiert. Danach kam unser TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat von Baader Planetarium dran. Der TEC war eine sehr großzügige Spende von der Mainova AG. Beide Teleskope wurden auf der Montierung ausbalanciert. Die Montage klappte hervorragend. Die stabile 10 Micron Montierung GM 3000 trägt beide Teleskope mühelos und das Gesamtsystem ist gut ausbalanciert. Ganz nebenbei wurde auch noch meine Riesensternkarte montiert. Sie hat einen satten Durchmesser von 140 cm, hängt jetzt im Container und kann bei Beobachtungsabenden draußen an den Zaun gehängt werden. Später kam noch ein Überraschungsgast dazu. Kai von Schauroth besuchte uns und es ergaben sich sehr interessante astronomische Gespräche. Kay ist bekannt als Geschäftsführer der Zeitschrift „astronomie – DAS MAGAZIN“ und Betreiber des „ATHOS Centro Astronómico“ auf La Palma. In den kommenden Tagen wird dann noch die 10 Micron Montierung GM 3000 eingenordet, der Zeiss-Faltrefraktor kollimiert und die optischen Achsen beider Refraktoren so eingestellt, dass sie auf den selben Punkt am Himmel blicken.

Der TEC APO 160 ist ebenfalls angekommen

Heute ist unser TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat von Baader Planetarium angekommen. Das war eine sehr großzügige Spende von der Mainova AG. Einer der größten regionalen Energieversorger in Deutschland. Der Verein ist sehr dankbar dafür. Oliver Debus (1. Vorsitzender) hat das Schmuckstück zur Volkssternwarte Hochtaunus gebracht. Peter Markworth (Vereinsmitglied) und Bernhard Strauch (2. Vorsitzender) haben danach die Vorarbeit für die demnächst anstehende Montage der Teleskope geleistet. Neben dem TEC APO soll auch noch unser Zeiss Faltrefraktor auf die Montierung kommen. Dabei wurden auch die Schwerpunkte beider Teleskope und für das Gesamtsystem ermittelt. Alle Arbeiten zusammen haben ca. 4 ½ Stunden gedauert.