Die Mitmach-Aktion „Globe at Night“ im Rahmen der International Dark Sky Week lädt zum Blick in den Nachthimmel und Sterne zählen für die Forschung ein
Die Internationale Dark Sky Week vom 13. bis 20. April 2026 soll das Bewusstsein für die Wichtigkeit natürlich dunkler Nächte mit Mond- und Sternenlicht für Mensch und Tierwelt stärken. Und natürlich auch für die Schönheit der Nacht mit ihrem bestirnten Himmel.
Im Rahmen dieser Woche findet auch wieder die globale Mitmachaktion „Globe at Night“ statt. Ziel ist es, in klaren Nächten anhand der Sichtbarkeit von Sternen bestimmter Sternbilder die Himmelshelligkeit zu bestimmen und so zur Forschung beizutragen. Ein kurzer Blick in den Nachthimmel und eine einfache Schritt-für-Schritt Online-Meldung genügen, um die Lichtverschmutzung zu messen und weltweit zu erfassen. Auf diese Weise entsteht eine aktuelle globale Karte der nächtlichen Himmelshelligkeit. Im Jahr 2024 wurden weltweit über 14.000 Eingaben verzeichnet; für 2026 sind 20.000 Beobachtungen das Ziel.
Ein Projekt für alle und überall
„Globe at Night“ ist eines der größten Citizen-Science-Projekte zum Thema Lichtverschmutzung, u.a. der weltweiten Organisation Dark Sky International. Die gesammelten Daten helfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Veränderungen der nächtlichen Himmelshelligkeit zu verstehen und die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf Natur, Umwelt und Gesundheit besser zu untersuchen. Sammlung Auswirkungen von Kunstlicht bei Nacht – Naturnacht Fulda-Rhön
Und so geht das Mitmachen:
- Mit dem Smartphone ruft man die Seite Globe at Night https://app.globeatnight.org/ auf. Zunächst gibt man Datum und Standort an. Das ist wichtig, denn sonst bekommt man den Sternenhimmel eventuell spiegelverkehrt angezeigt.
- Als nächstes wählt man unter Nr. 4 eines der zur Auswahl stehenden Sternbilder aus. Jetzt im April bietet sich vor allem das Sternbild Löwe an. Es helfen beim Auffinden am Firmament Aufsuchkarten im Internet oder unsere Himmelsvorschau: Himmelsvorschau des Sternenpark Rhön | Biosphärenreservat Rhön.

- Es wird dann der zum gewählten Sternbild Löwe zugehörige Himmelsausschnittes angezeigt. Darunter erscheinen kleinere Grafiken des Himmelsausschnitts mit jeweils unterschiedlich vielen Sternen. Man wählt die Karte aus, die der Anzahl der sichtbaren Sterne am jeweiligen Standort am nächsten kommt.



- Dann noch den Grad der Bewölkung zum Zeitpunkt der Beobachtung wählen – und ab mit der Sternenpost für die Wissenschaft.
- Tipp: Am besten an unterschiedlichen Standorten wiederholen.
Unter https://globeatnight.org/ findet man Infos zu den Hintergründen, zur Lichtverschmutzung und findet interaktive Karte
Fulda-Rhön, 10.04.2026, Redaktion: S. Frank

















