Es ist vollbracht! – Beide Teleskope sind auf der Montierung

Wir haben es geschafft! Heute haben zahlreiche Vereinsmitglieder die beiden Teleskope auf die 10 Micron Montierung GM 3000 gebracht. Wie bereits berichtet hatten wir im Februar 2020 ein Acht-Zoll-Refraktor mit Zeiss-Objektiv aus der deutschen Teleskop-Schmiede ,Lichtenknecker Optics’ erworben. Das Fernrohr hatten wir aus dem Nachlass eines Odenwälder Grafen der Sternwarte Eulbach gekauft. Es wurde danach in liebevoller Arbeit von unserem Vereinsmitglied Peter Markworth mit zwei Umlenkspiegel zu einem sogenannten „Faltrefraktor“ umgebaut. Dieser Acht-Zoll-Faltrefraktor mit Zeiss-Objektiv wurde zuerst montiert. Danach kam unser TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat von Baader Planetarium dran. Der TEC war eine sehr großzügige Spende von der Mainova AG. Beide Teleskope wurden auf der Montierung ausbalanciert. Die Montage klappte hervorragend. Die stabile 10 Micron Montierung GM 3000 trägt beide Teleskope mühelos und das Gesamtsystem ist gut ausbalanciert. Ganz nebenbei wurde auch noch die Riesensternkarte montiert. Sie hat einen satten Durchmesser von 140 cm, hängt jetzt im Container und kann bei Beobachtungsabenden draußen an den Zaun gehängt werden. Später kam noch ein Überraschungsgast dazu. Kai von Schauroth besuchte uns und es ergaben sich sehr interessante astronomische Gespräche. Kay ist bekannt als Geschäftsführer der Zeitschrift „astronomie – DAS MAGAZIN“ und Betreiber des „ATHOS Centro Astronómico“ auf La Palma. In den kommenden Tagen wird dann noch die 10 Micron Montierung GM 3000 eingenordet, der Zeiss-Faltrefraktor kollimiert und die optischen Achsen beider Refraktoren so eingestellt, dass sie auf den selben Punkt am Himmel blicken.

Der TEC APO 160 ist ebenfalls angekommen

Heute ist unser TEC APO 160 f/7 Fluorit Apochromat von Baader Planetarium angekommen. Das war eine sehr großzügige Spende von der Mainova AG. Einer der größten regionalen Energieversorger in Deutschland. Der Verein ist sehr dankbar dafür. Oliver Debus (1. Vorsitzender) hat das Schmuckstück zur Volkssternwarte Hochtaunus gebracht. Peter Markworth (Vereinsmitglied) und Bernhard Strauch (2. Vorsitzender) haben danach die Vorarbeit für die demnächst anstehende Montage der Teleskope geleistet. Neben dem TEC APO soll auch noch unser Zeiss Faltrefraktor auf die Montierung kommen. Dabei wurden auch die Schwerpunkte beider Teleskope und für das Gesamtsystem ermittelt. Alle Arbeiten zusammen haben ca. 4 ½ Stunden gedauert.

Der Zeiss Faltrefraktor ist angekommen

Wie berichtet, hatten wir am 09. Februar 2020 ein Acht-Zoll-Refraktor mit Zeiss-Objektiv aus der deutschen Teleskop-Schmiede ,Lichtenknecker Optics’ erworben. Das Fernrohr hatten wir aus dem Nachlass eines Odenwälder Grafen der Sternwarte Eulbach gekauft. Es wurde danach in liebevoller Arbeit von unserem Vereinsmitglied Peter Markworth mit zwei Umlenkspiegel zu einem sogenannten „Faltrefraktor“ umgebaut. Peter ist Maschinenbauingenieur und war zuletzt Hauptabteilungsleiter in einer größeren Firma. Der Umbau war notwendig, um den Refraktor mit einer Brennweite von drei Metern soweit zu verkürzen, dass er in der 4,5 Meter AllSky-Kuppel Platz findet. Heute haben Bernhard Strauch (2. Vorsitzender) und Peter den Faltrefraktor zur Volkssternwarte Hochtaunus gebracht. Oliver Debus (1. Vorsitzender) war ebenfalls dabei.

Volkssternwarte Hochtaunus: Teleskopmontage im Mai, offizielle Einweihung im Juni, öffentliche Beobachtungen ab Herbst

Acht Monate nachdem die Fundamente gelegt worden sind, nähert sich die neue Volkssternwarte Hochtaunus am Peter-Schall-Haus in Dornholzhausen der Vollendung.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr der Rohbau fertiggestellt und die Baader „Allsky-Kuppel“ errichtet worden war, wurden in den vergangenen Wochen weitere Vorarbeiten erledigt, um die Volkssternwarte zu eröffnen. Die ersten Frühlingstage des Jahres wurden genutzt, um die Elektroinstallationen in der Kuppel vorzunehmen, eine dimmbare LED-Beleuchtung zu installieren und die Vorbereitung für das Datennetzwerk zu treffen.

Mit Abschluss der Installation sind nun so gut wie alle Vorbereitungen für die baldige Montage der Beobachtungsinstrumente getroffen. Im Mai wird die Sternwarte soweit fertiggestellt sein, dass die ersten Probebeobachtungen zur Optimierung des Gesamtsystems möglich sind. Die offizielle Einweihung der Volkssternwarte wird im Juni erfolgen. Die öffentlichen Beobachtungen für Besucher werden ab Herbst angeboten, wenn die Nächte wieder länger werden.

Hier nochmals die nächsten Termine kurz zusammengefasst:

– Teleskopmontage im Mai 2022
– Offizielle Einweihung im Juni 2022
– Öffentliche Beobachtungen ab Herbst 2022

Die Taunus Zeitung berichtete am 14. April 2022 in der Print-Ausgabe ausführlich über die Elektroarbeiten in der AllSky-Kuppel und die nächsten Schritte bis zu den geplanten öffentlichen Beobachtungen ab Herbst.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der Printausgabe der Bad Homburger Woche vom 28.04.2022 auf Seite 6 oder in der Online-Ausgabe der Taunus-Nachrichten:

Link zur Bad Homburger Woche (PDF).

Link zu den Taunus-Nachrichten.

Workshop „Teleskope justieren“

Gestern Abend waren die Mitglieder der AG Orion zu einem Workshop ins Peter-Schall-Haus, direkt neben der neuen Sternwarte, eingeladen.

An diesem Abend drehte sich alles um das richtige Justieren eines Spiegelteleskops. Astrofotograf und Vereinsmitglied Matthias Steiner zeigte zu Beginn des Abends einige seiner sehr gelungenen selbst aufgenommenen Deep Sky Aufnahmen. Die interessierten Zuhörer erfuhren einiges über die Zusammenhänge und Auswirkungen, die bei einem schlecht justierten Teleskop zu sehen sind und lernten, wie man es richtig kollimiert, um das Optimum aus dem optischen Instrument herauszuholen.

Im zweiten Teil des Workshops konnte dann jeder selbst Hand anlegen und das Justieren an den mitgebrachten eigenen Teleskopen in der Praxis üben, während Matthias Steiner mit vielen Praxistipps helfend zur Seite stand.

Neben den althergebrachten Justiermethoden mit Filmdose, verschiedenen Justierokularen oder dem weit verbreiteten Justierlaser, wurden auch neuere Methoden mit Justagekamera und Laptop vorgestellt und über die Funktionsweise, deren Vor- und Nachteile, sowie Grenzen der verschiedenen Methoden gesprochen.

Nach längerer coronabedingter Pause freuten sich die Mitglieder, endlich einmal wieder zu einem persönlichen Treffen zusammenkommen und sich sehen zu können. Natürlich nutzten alle zu Beginn die Gelegenheit, einen kurzen Blick in die Sternwarte zu werfen und sich über den schon weit fortgeschrittenen Stand der Installationsarbeiten zu informieren.

Die Teilnehmer zeigten sich am Ende des Abends sehr zufrieden mit dem Workshop und den dabei erworbenen Kenntnissen, ihre Teleskope nun selbstständig justieren zu können.

Ein herzliches Dankeschön an Matthias Steiner und allen, die den Workshop ermöglicht und in die Tat umgesetzt haben.

Mitglied werden / Spenden

Sie möchten die Arbeit der AG Orion unterstützen? Sie möchten Kontakt zu anderen Amateurastronomen knüpfen und im Verein mitarbeiten? Dann werden Sie jetzt Mitglied der AG Orion.

Für die weitere Ausstattung und den Betrieb unserer neuen Sternwarte freuen wir uns über Spenden. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Sie Zuwendungen steuerlich geltend machen können.

IBAN: DE30 5125 0000 0001 0574 80 
BIC: HELADEF1TSK
Taunus Sparkasse



PayPal Spendenbutton

Artikel in der F.A.Z.: Lichtsammeln am Nachthimmel

Wie eine Muschel: Die Kuppel schützt im Ruhezustand das Teleskop. Davor stehen Michael Feiler (links) und Bernhard Strauch von der Gesellschaft Orion. Bild: Marie-Luise Kolb
Bildquelle: URL der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Die Volkssternwarte Hochtaunus hat es nun auch in die Frankfurter Allgemeine Zeitung geschafft. Der Redakteur Jan Schiefenhövel und die Fotografin Marie-Luise Kolb trafen sich dazu an der eingeschneiten Sternwartenkuppel mit den Vereinsmitgliedern Bernhard Strauch (2. Vorsitzender) und Michael Feiler (Pressewart). Der Zeitungsbericht erschien gestern in der Printausgabe unter der Rubrik Rhein-Main. Seit heute ist der Artikel zusätzlich auf der Internetseite der F.A.Z. zu finden.

Link zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Umbau des langen Lichtenknecker Zeiss Refraktors zum handlichen Faltrefraktor

Im Februar 2020 haben wir von der Privatsternwarte Eulbach im Odenwald einen 8 Zoll Lichtenkneckerrefraktor (Linsenteleskop) mit 3000mm Brennweite übernommen. Dieses soll das Hauptinstrument der Volkssternwarte Hochtaunus werden. Ursprünglich war es in einer Sternwartenkuppel mit 8m Durchmesser untergebracht. Da unsere Baader Allsky Kuppel nur einen Durchmesser von 4,5m hat, war ein Umbau des langen Refraktors zu einem kurzen Faltrefraktor mit Umlenkspiegel nötig. Dieser Umbau hat unser Vereinsmitglied Peter Markworth geplant und durchgeführt und dabei zahlreiche Bauteile selber hergestellt. Der Refraktor ist mit einem AS 200/3000 Objektiv von Zeiss bestückt. Zum Refraktorumbau gibt es drei interessante Videos die unser 1. Vorsitzender Oliver Debus erstellt hat:

Dieses Video zeigt einen Vortrag von Peter Markworth über das Umbauprojekt am 22.09.2021.
In diesem Video stellen Peter Markworth und Oliver Debus die Bauteile des Faltrefraktors vor.
In diesem Video zeigen Peter Markworth und Oliver Debus den Zusammenbau des Faltrefraktors.